SUKKULENTEN PFLEGE

  • SUKKULENTEN BRAUCHEN VIEL LICHT:   Stelle deine Sukkulenten in die Nähe eines Fensters oder auf einen hellen Balkon/Terrasse. Wichtig ist dass sie mindestens für mehrere Stunden am Tag direkte Sonneneinstrahlung bekommen. Denn Sonne ist, was ihnen ihre schöne Form und Farbe gibt. Ohne richtige Sonne beginnen Sukkulenten in weniger als einer Woche ihre Farbe und Form zu verlieren. Sie „vergeilen“.

TIPP:   Wenn du wie ich, in jeder ecke deines Zuhauses Sukkulenten um dich herum haben möchtest, sind hier ein paar Vorschläge einiger                     Arten, die nicht in direktem Licht stehen müssen:  Haworthia, Aloe, Agave, Kaktus, Senecio rowleyanus, Ceropegia woodii , Kalanchoe tomentosa, Crassula perforata… und es gibt noch einige andere, aber dass ist ein guter Einstieg.

 

  • DRAINAGE:   Die Wurzeln von Sukkulenten brauchen eine gute Drainage. Wenn die Wurzeln im nassen Substrat stehen, neigen sie dazu zu verrotten.Dies ist allerdings sehr leicht zu vermeiden. Verwende einfach Töpfe mit Drainagelöchern und gieße deine Sukkulenten nur wenn die Erde vollständig abgetrocknet ist. Dies gibt den Wurzeln eine Chance zu „atmen“. Jedes Klima ist anders, also vergiss nicht das Substrat auf Feuchtigkeit zu überprüfen. Ich gieße alle 2-3 Wochen (Im Haus und im Winter wesentlich weniger).

 

  • WINTERHÄRTE:   Die meisten Sukkulenten vertragen keinen Frost. Also vergiss nicht deine Schönheiten in den Wintermonaten ins Haus zu holen!. Sempervivum ist eine Sukkulentenart die sich in kälteren Klimaten sehr gut macht. Frost ist daher meistens kein Problem. Aber Echeverias und Graptoverien werden Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht überleben.

 

  • SUBSTRAT:   Das A und O ist das richtige Substrat. Sukkulenten und Kakteen sind zwar sehr hart im nehmen, aber wie oben schon erwähnt, sind „nasse Füße“ tödlich. Kaktuserde ist schön locker und trägt somit dazu bei dass sich deine Sukkulenten in ihrer Umgebung wohlfühlen.

 

  • WASSER:   Vom Wässern mit Leitungswasser ist eher abzuraten. Klar ist dies manchmal nicht anders möglich. Aber um deinen Sukkulenten nur das Beste zu bieten, solltest du Regenwasser oder Destilliertes Wasser zum gießen verwenden. Leitungswasser ist meistens viel zu kalkhaltig. Dies würde auf Dauer den Boden versauern und hinterlässt auch unschöne Ablagerungen auf den oftmals empfindlichen Pflanzen.

 

  • DÜNGEN:   Überraschenderweise denken viele Menschen dass Sukkulenten keinen Dünger benötigen um schön zu wachsen. Dies ist aber nicht ganz richtig. Wie alle Pflanzen benötigen auch Sukkulenten Nährstoffe, welche ihnen helfen schön und gesund zu wachsen. Während sie sich einige Nährstoffe aus dem Boden ziehen, unterstützt Dünger einen volleren Wuchs und die Produktion satter und schöner Farben. Allerdings sollte stets mit speziellem Kakteen- oder Sukkulentendünger gedüngt werden. Die beste Zeit zum Düngen ist im Mai. Dann beginnt die Vegetationsperiode und die Pflanzen können nach der Düngung ins Freie gestellt werden. Dies ist ratsam, da die Pflanzen nach der Düngung besonders viel natürliches Sonnenlicht für ein kompaktes Wachstum benötigen.

 

 

 

HILFE! Was mache ich falsch!?

  • SCHLAKSIGES WACHSTUM:   Deine Sukkulente steht viel zu dunkel. Da sie sehr viel Licht benötigt, giert sie quasi nach Licht und zieht sich zu hellsten Lichtquelle. Sollte deine Pflanze schon sehr in die Höhe geschossen sein, schneide sie ca. 5-6 cm über dem Boden ab. Stelle deine Sukkulente dann möglichst an ein Südfenster oder im Sommer nach draußen. Aus den Blättern von dem abgeschnittenen Teil kannst du ganz einfach neue Pflanzen ziehen indem du diese auf leicht feuchtes Substrat legst.

 

  • FÄULNIS:   Deine Pflanze wurde wohl zu oft gewässert. Fäulnis bedeutet immer den Tod deiner Pflanze. Sukkulenten brauchen nur sehr, sehr wenig Wasser. Lieber zu trocken als zu feucht halten. Staunässe sollte absolut vermieden werden!

 

  • SCHÄDLINGE:   Bei Läusen oder anderen Schädlingen hilft reiner Alkohol. Übliche Schädlingsbekämpfungsmittel sind häufig auf Öl Basis. Das Vertragen Sukkulenten gar nicht und gehen meistens ein. Zumal viel Echeverien auch eine feine, pludrige Schicht auf ihren Blättern haben und diese dadurch zerstört wird. Alkohol, Wasser und Q-Tips haben sich bei uns bisher am besten bewährt.

 

 

Du hast noch eine Frage die hier nicht beantwortet wurde?

Dann schick uns eine Nachricht über unser Kontaktformular!

Wir sind immer glücklich wenn wir bei Pflanzenproblemen helfen können!